ICH BIN JAHRELANG DEM GELD HINTERHER GELAUFEN. RICHTIG WÄRE GEWESEN DER FREUDE, DEM GLÜCK HINTERHER ZU LAUFEN!

Stefan Dederichs

DU BIST EIN MAGNET, DER ALLES ANZIEHT WAS DU FÜHLST UND DENKST!

Stefan Dederichs

DU BIST DER ARCHITEKT DEINES LEBENS, DU ENTSCHEIDEST WOHIN DER WEG GEHT. DU ENTSCHEIDEST ÜBER ERFOLG UND MISSERFOLG. NICHT DIE UMSTÄNDE!

Stefan Dederichs

ES GIBT KEINE GRENZEN, WEDER FÜR GEDANKEN, NOCH FÜR GEFÜHLE. ES IST DIE ANGST, DIE IMMER GRENZEN SETZT!

Stefan Dederichs

Dopamin - Dein Glücksbotenstoff

Dopamin ist vereint mit Noradrenalin der wichtigste Botenstoff für das Glücksempfinden. Tief im Mittelhirn liegt eine kleine Ansammlung von Neuronen, die den Botenstoff Dopamin produzieren und in den Nucleus accumbens und ins Fronthirn weiterleiten. Diese Neuronen feuern immer dann, wenn ein Ergebnis besser ausfällt als erwartet. Durch das Dopamin funktioniert das Frontalhirn besser, sodass du zum Beispiel effektiver denkst und lernst.  

Dopamin sorgt für Freude, Antrieb, Aufmerksamkeit und Vergnügen. Es treibt uns vorwärts in Richtung unseres Ziels in freudiger Erwartung auf Lust, Freude und Begeisterung – also alles, was wir als an- genehm empfinden. Im Gegenzug passiert ohne Dopamin genau das Gegen- teil: Wir machen nichts, werden lustlos, haben kein Interesse und keinen Antrieb. Menschen, die depressiv oder chronisch schlecht gelaunt sind, haben einen zu niedrigen Dopaminspiegel. Dopamin beeinflusst unsere Stimmung und unsere Gefühlslage. Eine Dopamin-Belohnung bestärkt je- des Verhalten durch schöne Gefühle. Der Botenstoff verringert auch den Drang zu essen, hält also schlank. Wenn wir glücklich sind, verspüren wir weniger Appetit. Daher kommt auch das sogenannte Frustessen.

Wenn meine Frau nachts mal an den Kühlschrank geht, frage ich sie gleich, ob ich etwas falsch gemacht habe oder warum sie schlechter Laune ist. Voraussichtlich wird es am Dopaminmangel liegen.

Dopamin gehört zu den wichtigsten Botenstoffen (Neurotransmittern) im Nervensystem. Es gibt Impulse zwischen den Nervenzellen weiter. Wenn wir zu wenig Dopamin freisetzen, verringert sich unsere Denkfähigkeit. Leichter Dopaminmangel bewirkt ein Nachlassen unserer Motivation und Leistung, es kommt zu Depressionen und Bewegungsstörungen. Dopamin hat damit in Verbindung mit Noradrenalin einen wesentlichen Einfluss auf unser Glücksempfinden. Es gilt als Glückshormon und löst eine Art Glücksrausch aus. Dies führt dazu, dass wir das Gefühl, wenn es einmal erlangt wurde, wieder haben möchten. Alleine schon die Erwartung, man werde etwas Schönes erleben, führt zur Ausschüttung des Dopamins und damit zu den Glücksgefühlen. Oft reicht Vorfreude bereits aus. Sie ist ebenso an- regend wie Freude selbst.

Routine ist ein Feind inneren Glücks

Routine behindert die Dopaminproduktion. Alles, was man regelmäßig konsumiert und genießt, verliert mit der Zeit seinen Reiz und löst keine angenehmen Gefühle mehr aus. Nur das angenehm Neue, positiv Unerwartete und Überraschende führt zu einem Glücksgefühl. Genau hier kommt die Komfortzone wieder ins Spiel. Deshalb ist es so wichtig, die Komfortzone regelmäßig zu verlassen. Du siehst, wie alles immer zusammenhängt. Höre niemals auf, Neues zu probieren, egal in welchem Alter! Glücksge- fühle und Wohlbefinden entstehen da, wo die Chemie stimmt. Der richtige Hormoncocktail steigert unser Glück.

Im Laufe der Jahre verringern sich die Dopaminzellen. Deshalb reagieren wir im Alter ruhiger und langsamer.

Mitreißende, wohlklingende Musik ist ein wahrer Dopamin-Treiber. Musik fördert die Produktion des Glücksboten und bessert somit unsere Stimmung. Je mehr die Musik nach unserem Geschmack ist, umso mehr kommt es zur Dopaminausschüttung. Musik unterstützt also unsere gute Stimmung und fördert das Glücklichsein. Es ist daher durchaus ratsam, genügend Musik zu konsumieren.

Es gibt keine Möglichkeit, Dopamin künstlich zu uns zu nehmen, zum Beispiel durch die Nahrung oder Tabletten. Unser Körper muss es selbst produzieren. Das macht er immer dann, wenn wir uns etwas Gutes tun, wenn wir zum Beispiel Süßes essen. Für mich war dies eine der besten Nachrichten.

Endlich hatte ich für meinen Hausarzt eine Ausrede, warum ich fast täglich eine Tafel Schokolade esse. Bitte Achtung! Alles in Maßen!

Auch beim Sex wird Dopamin ausgeschüttet. Also kannst du das ruhig weitermachen, es ist also eher förderlich als schädlich. Hier braucht man die Menge sicher nicht so einzugrenzen wie bei Schokolade. Die Nebenwirkungen dürften geringer sein.

Dopamin ist ein Belohnungssystem. Der Botenstoff wird stoßartig ausgeschüttet und gibt damit das Signal, dass etwas gut für uns ist. Wir erreichen unsere Ziele und Wünsche schneller und sicherer, da wir mithilfe des Dopamins motivierter, interessierter und aufmerksamer sind.

Da das Dopamin ein wichtiger Bestandteil des Glücklichseins ist, wäre es für dich interessant zu wissen, wie du dafür sorgen kannst, dass dieser Botenstoff von deinem Körper häufiger ausgeschüttet wird. Je mehr Neues du versuchst, je mehr freudige Erwartungen du für dich produzierst, je mehr du dich selbst belohnst, umso mehr Dopamin stellt der Körper her. Wenn du also den ganzen Tag nur auf der Couch sitzt und in den Fernseher schaust, mag das zwar für dich nach Belohnung aussehen, es wird aber we- nig bis kein Dopamin erzeugen. Du erlangst wenig wirkliche Glücksgefühle.

Dopamin an sich ist sehr kurzlebig. Es verursacht kurzzeitige Impulse und Glücksgefühle. Es ist daher für unser Glücksempfinden förderlich, wenn möglichst häufig Situationen entstehen, welche die Dopaminausschüttung anstoßen. 

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