ICH BIN JAHRELANG DEM GELD HINTERHER GELAUFEN. RICHTIG WÄRE GEWESEN DER FREUDE, DEM GLÜCK HINTERHER ZU LAUFEN!

Stefan Dederichs

DU BIST EIN MAGNET, DER ALLES ANZIEHT WAS DU FÜHLST UND DENKST!

Stefan Dederichs

DU BIST DER ARCHITEKT DEINES LEBENS, DU ENTSCHEIDEST WOHIN DER WEG GEHT. DU ENTSCHEIDEST ÜBER ERFOLG UND MISSERFOLG. NICHT DIE UMSTÄNDE!

Stefan Dederichs

ES GIBT KEINE GRENZEN, WEDER FÜR GEDANKEN, NOCH FÜR GEFÜHLE. ES IST DIE ANGST, DIE IMMER GRENZEN SETZT!

Stefan Dederichs

Komfortzone verlassen sorgt für Wachstum

Die meiste Zeit im Leben bewegen wir uns in der Komfortzone – hier erleben wir absolute Sicherheit, und danach streben wir Menschen ja bekanntlich (erinnere dich an die Maslow’sche Pyramide).

Um dich weiterzuentwickeln, musst du deine Komfortzone verlassen. Die Komfortzone ist der Bereich, in dem man sich wohl fühlt; hier hat man Erfahrungen gesammelt und ist zu Hause.

Neue Erfahrungen sammelst du nur im unbekannten Gebiet. Nur wenn du deine Komfortzone verlässt, kannst du dazulernen. Nur wenn du lernst, bildest du dich weiter. 

Komfortzone Verkaufstraining Stefan Dederichs

Im inneren Kreis (Komfortzone) befinden sich Ruhe, Gewohnheit, Bekanntes, Bequemlichkeit, Geborgenheit, Vertrautheit.

Dies ist der Bereich, den wir ungern verlassen; hier fühlen wir uns wohl, hier kann uns niemand was, wir bewegen uns auf sicherem Grund. Allerdings ist hier auch Stillstand, kein Wachstum, keine Weiterentwicklung möglich.

Im äußeren Kreis (unbekanntes Gebiet) befinden sich Stress, Wachs- tum, Chancen, Niederlagen, Lebensfreude, Erfolgserlebnis, Unsicher- heit.

In diesem Bereich kann es unangenehm werden: Wir betreten Neu- land, sind in einem unbekannten Gebiet. Wir lernen. Hier gibt es die Möglichkeit der Weiterentwicklung, Erfolgserlebnisse und auch das Erreichen von Lebensfreude. Hier sind aber auch Ängste, Unsicherheit und Stress vertreten. 

Vom Gewohnten Lösen

Du musst dich vom Altbekannten lösen. Jeder hat Gewohnheiten, die er im täglichen Leben immer wieder einhält. Du stehst zu einer bestimmten Zeit auf, putzt dir zur bestimmten Zeit die Zähne, isst zu einer festen Zeit, liest deine Zeitung, machst bekannte und wiederkehrende Dinge. Solange du Tag für Tag das Gleiche tust, wird auch Tag für Tag das Gleiche rauskommen. Gewohnheiten an sich sind nichts Schlechtes. Sie bringen Stabilität und Ruhe. Manchmal ist es jedoch an der Zeit, einige Gewohnheiten zu verändern, sonst kommen Langeweile und Unzufriedenheit auf und die Gewohnheit schlägt ins Negative um. 

Hier sind wir wieder beim Thema, dass 90% der Deutschen mit ihrer Arbeit unzufrieden sind, aber sie ändern nichts, weil sie ihre Komfortzone nicht verlassen möchten. Der Sog, in der Komfortzone zu bleiben, ist größer, als der Druck der Unzufriedenheit, etwas zu verändern. Es kommt immer darauf an, wie stark die äußere und innere Wirkung ist, um etwas verändern zu wollen. Wie groß ist der Leidensdruck oder auch die Motivation der Freude, um die Komfortzone verlassen zu wollen. 

Wo genau das Lernfeld beginnt, hängt von jedem Menschen individuell ab. Jeder hat einen anderen Radius. Für den einen ist es schon die Reise ins Ausland, für den anderen der Bungeesprung. Jeder hat seine individuelle Grenze und muss diese erst überwinden. Stress entsteht. 

Die Herausforderung

Du gehst mit deinen Kindern in ein Abenteuerland. Sie wollen unbedingt auf die Achterbahn. Du selber bist noch nie mitgefahren. Die Kinder quengeln und wollen dich überzeugen. Du wirst viele Gründe finden, warum du gerade heute nicht mitfahren kannst. Der Kopf sagt erst mal: „Ne, ne, lass das mal, bleib schön bei dem, was du kennst!“ Es entsteht eine Spannung: Stress! Erst wenn die äußeren oder inneren Wirkungen nun stark genug werden, also deine Kinder genügend nerven, wirst du dich überzeugen lassen. Nur wenn du es versuchst und dich drauf einlässt, kannst du eine neue Erfahrung machen. Vielleicht erlebst du ein Gefühl, das du nicht mehr missen möchtest. Vielleicht erlebst du etwas Unbeschreibliches, etwas, das du immer wieder erle- ben möchtest. du weißt es nicht, wenn du es nicht versuchst – deine Komfortzone nicht verlässt. 

Positive Erfahrungen

Es ist gut, positive Erfahrungen außerhalb der Komfortzone zu machen. Positive Erfahrungen machen es einfacher, sich weiter aus der Komfortzone zu entfernen. Wenn du zu große Schritte machst und hinfällst, verletzt du dich mehr, als wenn du kleine Schritte machst. Es kommt auf deine Persönlichkeit an. Wichtig ist, dass du dich vom Hinfallen nicht entmutigen lässt. Denke an kleine Kinder, wie oft diese fallen und wieder aufstehen, immer und immer wieder. Stelle dir vor, die würden nach dem zweiten Versuch sagen: „Ne, ich lass das, ich tu mir ja immer weh!“

Den Arbeitsplatz zu wechseln, das eigene Handeln zu verändern oder innerhalb der Arbeitsumgebung Veränderungen durchzuführen, bedeutet immer, die Komfortzone zu verlassen. In der Gewohnheit fühlt man sich sicher, man kennt sich aus, macht wenig Fehler, man fühlt sich einfach wohl. 

Es wird dir helfen, daran zu denken, dass man eigentlich gar keine Fehler macht, sondern lernt. Jeder angebliche Fehler ist nur ein Lernschritt. Wer viel macht, wird auch viel lernen. Weiterbildung ohne Lernen (Fehler) gibt es nicht. Wichtig ist, dass man Fehler nicht jedes Mal wieder macht, sondern tatsächlich aus ihnen lernt.

Versuche einmal was Verrücktes. Bewege dich heraus aus deinem täglichen Trott! Viele Verkäufer machen jeden Tag das Gleiche; sie verändern sich nicht, sie bilden sich nicht weiter. Suche nach Gele- genheiten, deine Komfortzone immer wieder zu verlassen, und strecke dich, so weit es geht.

Nichts ändert sich, außer du änderst es selber. Nur wenn du andere Wege gehst, wenn du wirklich etwas anderes versuchst, kann sich eine Änderung ergeben. Änderung ist Fortschritt. Beobachte dich von außen und überlege, was du ändern könntest.

Etwas Neues zu versuchen heißt immer, auch ein Risiko einzugehen. Sich auf etwas Neues einzulassen. Aussagen wie „Das haben wir aber immer so gemacht“ helfen nicht wirklich, erfolgreich zu werden. Es bedeutet auch, Altes loszulassen. Wenn etwas „funktioniert“, bedeutet es noch lange nicht, dass es gut ist. Eine Veränderung könnte mit sich bringen, dass es „so richtig“ gut funktioniert!

Du musst offen sein für Weiterentwicklungen. Du musst Kritik aufsaugen und für dich die positiven Sachen rausziehen. Erstelle eine Liste mit Punkten, die du in Zukunft neu ausprobieren möchtest, wo du deine Komfortzone so richtig verlassen möchtest. 

Kleine Schritte

Wenn du Bedenken hast, versuche kleine Schritte: Mache es wie die Schritte jungen Löwen, die sich Stück für Stück von der Mutter entfernen und machen immer wieder zur Mutter zurückkehren. Du kannst immer wieder in

die Komfortzone zurück. Nur wenn du die Komfortzone nicht verlässt, wirst du auch nichts verändern.

Für dich als Verkäufer ist es wichtig, dass du auch deinen Kunden aus der Komfortzone herausziehst. Wenn der Kunde in seinem Büro hinter dem Schreibtisch sitzt, dann ist es schwieriger, mit ihm zu verhandeln, als wenn du mit ihm auf neutralem Boden verhandelst. Er ist der Chef, er fühlt sich fest und sicher. Du bist der Fremde, der Eindringling, derjenige, der etwas von ihm möchte. Du bist dann in der Bittstellerposition. Auf neutralem Boden kannst du dem Kunden besser auf Augenhöhe begegnen.

Der Kunde wird offener und neutraler sein. Auch für den Kunden gilt, dass das Verlassen der Komfortzone für ihn unangenehmer ist. In dem Fall wiegen die Vorteile für dich als Verkäufer die Nachteile auf. Du kannst den Kunden besser steuern, da er selber unsicherer ist. 

Auszug aus dem Buch "Servicewüste Deutschland - Begeisternd verkaufen!" 

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